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Für eine fortschritt­liche Mobilfunk­versorgung

Es ist höchste Zeit: Wir wollen das Recht auf eine gesundheitsverträgliche Mobilfunkversorgung jetzt durchsetzen – bitte unterstützen Sie die Funkwende®!

Was uns antreibt

Etwa 5 % der in Deutschland lebenden Menschen, also rund 4 Millionen leiden unter Beeinträchtigungen oder Erkrankungen, die durch Mobilfunkstrahlung verursacht werden können. Wer von der sog. Elektrohypersensibilität betroffen ist, ist in der Lebensqualität oft massiv eingeschränkt; die Teilhabe am öffentlichen Leben ist kaum bis gar nicht möglich.

Uns treibt daher der Schutz des Lebens an: die Gesundheit und Würde des Menschen – und die natürlichen Lebensprozesse von Mensch und Natur. Angesichts der bekannten Risiken und Gefahren setzen wir uns für all die ein, die sich nicht einfach selbst schützen können. Wir wollen ein strahlungsreduziertes Umfeld für das Leben schaffen.

Wer wir sind

Als Expertinnen und Experten aus Verbraucherschutz, Medizin, Wissenschaft und Recht, als Betroffene, Bürgerinnen und Bürger setzen wir uns mit der Funkwende® der Kompetenzinitiative zum Schutz von Mensch, Umwelt und Demokratie e.V. für eine gesundheits- und umweltverträgliche Mobilfunkversorgung ein.

Wir arbeiten wissenschaftlich fundiert, transparent und unabhängig. Wir suchen den Dialog und stehen für technologischen Fortschritt mit Verantwortung. Wir kommunizieren verständlich, lebensnah und lösungsorientiert – ohne Alarmismus.

Was wir tun

Wir klagen vor dem Verwaltungsgericht Berlin gegen die Bundesrepublik Deutschland, um das „Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit“ (Art. 2 Abs. 2 Grundgesetz) u. a. durch eine drastische Verschärfung der Grenzwerte durchzusetzen – als Voraussetzung für Gesundheit, Teilhabe und Selbstbestimmung in einer digitalen Gesellschaft.

Wir wollen erreichen, dass die Erkenntnisse unabhängiger Wissenschaftler zur Überprüfung und Ergänzung der gesetzlichen Grundlage (Sechsundzwanzigste Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes – 26. BImSchV) führen. Dies betrifft insbesondere die nicht-thermischen Wirkungen elektromagnetischer Felder (wie oxidativer Stress, Krebserzeugung oder Fruchtstörungen, die die Fortpflanzung beeinträchtigen).

Wir bringen das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit praktisch zur Anwendung: mit konkreten, überprüfbaren Lösungen und starken Partnerschaften.

Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie, dass …

  • Menschen mit gesundheitlicher Beeinträchtigung und vulnerable Gruppen zukünftig geschützt werden und eine Verbesserung ihrer Lebensqualität erfahren;
  • das in Artikel 2 Abs. 2 des Grundgesetzes verankerte Recht auf körperliche Unversehrtheit endlich durchgesetzt wird;
  • Politik und Verwaltung Mobilfunkversorgung gesundheitsverträglich regulieren und Vorsorgekonzepte realisieren;
  • endlich die wesentlichen wissenschaftliche Erkenntnisse bei Gesetzgebung und Vollzug berücksichtigt werden;
  • gesundheitliche Aufklärung betrieben und ein achtsamer und kritischer Umgang mit der mobilen Kommunikations-Infrastruktur in der Bevölkerung angestoßen wird;
  • zukünftig verstärkt innovative und gesundheitlich unbedenkliche Technik entwickelt und eingesetzt wird.

Unsere Forderungen:

Bisher regelt keine Rechtsgrundlage, dass wir an Orten und in Räumen im Einflussbereich elektromagnetischer Felder durch Mobilfunkstrahlung ausreichend geschützt werden (z. B. Schutz der Innenräume im Sinne Art. 8 Abs. 1 der Europäischen Menschenrechtskonvention EMRK und Art. 13 Grundgesetz, Unverletzlichkeit der Wohnung). Auch der Schutz von Risikogruppen, vor allem Kinder, Schwangere, ältere oder kranke Menschen, ist bisher nicht konkretisiert.

Deshalb fordern wir mit der Funkwende®: Die Grenzwerte für Mobilfunk sollen auf ein Niveau abgesenkt werden, das die Einhaltung von 1 μW/m2 (0,02 V/m) innerhalb und 100 μW/m2(0,2 V/m) außerhalb von Gebäuden ermöglicht. Diese Werte gewährleisten eine Mobilfunk-Versorgung bei gleichzeitigem Umwelt- und Gesundheitsschutz.

Bisher wird nur die erwärmende Wirkung der hochfrequenten Mikrowellenstrahlung (thermischer Effekt) als Belastung anerkannt, aber nicht die biologischen, nicht-thermischen Effekte, die bei weit geringeren Feldstärken eintreten können. Diese Wirkungen und Langzeiteffekte der Mobilfunkstrahlung (wie oxidativer Stress, Karzinogenität oder die Fortpflanzung beeinträchtigende Fruchtstörungen) werden bei den Grenzwerten zum Schutz vor Gesundheitsgefahren ignoriert.

Deshalb wollen wir erreichen, dass – im Hinblick auf die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse – unabhängige Wissenschaftler bei der Überprüfung und Ergänzung der 26. BImSchV hinzugezogen werden.

Dadurch sollen die heute erkennbaren Störungen / Schädigungen der körpereigenen biophysikalischen Prozesse bei Menschen, Tieren und Pflanzen minimiert bzw. weitgehend begrenzt werden. Dies fordern die Technikfolgenabschätzung für das Europäische Parlament 2020, aber auch verlässliche Studien inzwischen sehr deutlich.

Mit einer Funkwende® kann der Einsatz alternativer mobiler Techniken zur Datenübertragung mit Lichtfrequenzen im Innenbereich (wie LED / Infrarot – „Li-Fi“) gefördert werden, mit denen ein weitergehender Schutz vor gesundheitlichen Wirkungen erreicht wird.

Was wir bisher ehrenamtlich geleistet und erreicht haben:

  • Wissenschaftliche Recherchen zur Vorbereitung der Klage;
  • Vernetzung mit Expertinnen und Experten aus Verbraucherschutz, Medizin, Wissenschaft und Recht;
  • Vorbereitung der Klageschrift mit einem renommierten Rechtsanwalt;
  • Bildung einer Gruppe von klagenden Personen und Erstellung von Klage-Profilen, die die Klageschrift untermauern;
  • Finanzierung des Anwaltshonorars;
  • Erstellung dieser Website für erstes Spenden-Marketing;
  • Durchführung und Finanzierung eines Strategie-Workshops mit einer erfahrenen PR-Agentur im März 2026, in dem wir die strategische Ausrichtung und konzeptionelle Grundlage für eine öffentlichkeitswirksame Kampagne erarbeitet haben, die die Klage begleiten soll.

Die nächsten Schritte, für die wir Ihre Unterstützung benötigen:

  • Erweiterung der bisher ehrenamtlichen Arbeitsgruppe um professionelle Campaigner:innen, Social Media-Expert:innen, IT-Spezialist:innen, Influencer:innen, usw.;
  • Etablierung eines Kampagnenbüros, einer adäquaten IT-Infrastruktur mit Website (www.funkwende.de) und Spendenplattform;
  • Finanzierung von Projektleitung und Geschäftsführung,
  • Entwicklung eines Corporate Designs für Kampagnen und Medien;
  • Vorbereitung und Durchführung einer Pressekonferenz in der Bundespressekonferenz zum Einreichungstermin;
  • Finanzierung der Prozesskosten (Absicherung der klagenden Personen);
  • Betreuung der Gruppe der klagenden Personen;
  • Parallel wollen wir praxisnahe Aufklärungsmaßnahmen schaffen und durchführen:
    • strahlungsreduzierte Alltagslösungen zeigen, z. B. in Zug-Waggons und Wohnungen,
    • Aufklärungsmaßnahmen mit alltagstauglichen Empfehlungen herausgeben,
    • Allgemeinverständliche Informationen und Materialien erarbeiten und verbreiten,
    • Allianzen mit Multiplikatoren schaffen – u. a. mit Expertinnen und Experten aus den Bereichen Medizin, Wissenschaft, Recht, Bildung usw.

Die Funkwende® ist ein Projekt der als gemeinnützig anerkannten Kompetenzinitiative zum Schutz von Mensch, Umwelt und Demokratie e. V., Spenden sind steuerlich abzugsfähig.

Bitte unterstützen Sie unsere Aktivitäten mit einer Spende auf unser Konto:

Spendenkonto:
Kompetenzinitiative e.V.

Verwendungszweck: Spende für Funkwende + Adresse des Spenders/der Spenderin
IBAN: DE30 5905 0101 0067 0954 48
BIC: SAKSDE55XXX

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung: Prof. Dr. Wilfried Kühling Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. .

Wir danken Ihnen im Namen aller Funkwende®-Aktiven und gesundheitlich betroffenen Menschen und freuen uns über Ihre finanzielle Unterstützung.

Prof. Dr. Wilfried Kühling
Initiator der Funkwende®, Vorstand der Kompetenzinitiative, Co-Autor der Klageschrift.

https://funkwende-jetzt.kompetenzinitiative.com/
https://kompetenzinitiative.de/

Das Team der Funkwende:

Weitere Informationen und Vertiefungen finden Sie hier: